Sport, Motivation, Studium, Parties

Hallo ihr Lieben oder auch Sport frei! 😉

Wie ich ja in meinem letzten Beitrag schon geschrieben habe, ist mir das Sporteln in den letzten Wochen etwas schwer gefallen weil oft einfach die Zeit dafür gefehlt hat. Daher möchte ich euch heute ein paar Zeilen zur Motivation zum Sport machen schreiben, denn bekanntermaßen fällt das nicht immer ganz leicht – vor allem wenn man schon einen stressigen Tag hinter sich hatte und dann am liebsten nur noch auf die Couch fallen möchte. Und das geht selbst den größten Sportbegeisterten so!

Ich persönlich bin schon immer eine sehr sportbegeisterte Person gewesen. Schon als Jugendliche war ich 4 bis 6 mal die Woche beim Sport. Egal ob Handballtraining im Verein, Joggen gehen mit Freunden, Inlineskating durch die Stadt oder Mountainbiking durch den Wald. Ich war ständig in Bewegung. Doch dann kam das Studium. Parties, lange Nächte und noch längeres Schlafen am nächsten Tag. Wenig Rhythmus und viele Ausnahmen. Kein Sport mehr. Auch die Ernährung hat stark unter diesem Lebenswandel gelitten und schnell hatte ich innerhalb des ersten Studienjahres knappe 10 Kilo zugenommen. Es war eine tolle und spaßige Zeit in der ich viele Leute kennengelernt habe und viele witzige Parties hatte. Mindestens genau so oft aber auch einen Kater und einen schrecklichen Tag danach. Aber auch hier gilt: Je ne regrette rien! 🙂

Ich bin froh erlebt zu haben, was ich erlebt habe und ich weiß jetzt, dass ich nun nicht mehr 3 Parties in der Woche brauche im glücklich zu sein. Man kann das wohl unter “Ich werde langsam erwachsen” verbuchen. Viel mehr erfreue ich mich mittlerweile daran schöne Abende mit Freunden zu verleben, zu quatschen, zu kochen und das gern einfach nur bei Tee. Das Aufstehen am kommenden Tag macht so viel mehr Spaß wenn man die Sonnenstrahlen genießen kann, sich seine Lieblingsplaylist anmacht und den Tag tanzend durch das Zimmer startet. Zu meinem “perfekten Tag” gehört das mittlerweile genauso dazu wie Sport zu machen. Ich merke dass ich die Bewegung brauche und wie sie mir gut tut. Ich fühle mich fitter, gesünder und ausgeglichener. Doch es braucht immer ein gutes Stück Motivation. Und selbst wenn man sich bewusst ist, dass es einem nach dem Sport besser gehen wird. Es gibt genügend Tage wo man beginnt abzuwägen und sich sagt “Soll ich wirklich noch mal raus?” und dann kommt dieses kleine Tier hinter der Couch vor und guckt mich mit seinen großen Augen an und sagt “Bleib doch zu Hause, hier ist es gemütlich und warm und du kannst doch einfach entspannen, jeden Tag einfach nur gammeln und entspannen. Ist das nicht toll?” … Ich nenne ihn einfach mal Günther – meinen inneren Schweinehund. Und der ist aber auch süß! Wie könnte ich einem so niedlichen Wesen etwas abschlagen?

Leute vergesst es! Der ist nicht süß sondern hinterlistig. Klar ist es wichtig zu entspannen und sich auch mal Tage der Ruhe und Pause zu gönnen. Aber so wie man nicht jeden Tag McDonalds essen sollte, sollte man auch nicht jeden Tag nur rumlungern. Geht raus, bewegt euch! Egal was euer Schweinehund euch sagt und egal wie süß der doch ist. Am Ende werdet ihr euch besser fühlen.

Was mir oft ganz gut hilft mich zu motivieren, ist A) mir selbst meine Ziele zu planen, B) mich herauszufordern oder C) mich auch mal zu belohnen.

A) Die selbst-gesteckten Ziele zu planen

Der Klassiker: “Ich möchte bis zum Juni eine Bikinifigur haben!” … Man fängt an gesund zu essen, man beginnt Sport zu machen und nach 2 Wochen ist alles nur noch Schall und Rauch. Wieso? Man hat es ganz einfach übertrieben und nicht langfristig genug gedacht. Es war nicht geplant.

Ich möchte euch heute einen kurzen Abriss über diese Strategie geben, werde aber in den kommenden Tagen genauer auf meine einzelnen Schritte eingehen und euch interessante Webseiten, Tipps und Tricks an die Hand geben.

Wenn man sich so ein Ziel setzt, sollte man sich etwas genauer mit seinen Möglichkeiten, Wünschen und dem eigentlichen Ziel auseinandersetzen. Es ist wichtig zu wissen, wo man hin will und welche Möglichkeiten man hat, dies zu erreichen. Man sollte sich mit sich selbst auseinander setzen und lernen sich einzuschätzen. Wenn ich schon immer jemand war, der gern Schokolade gegessen hat, ist es völlig utopisch diese aus meinem Ernährungsplan zu streichen. Ein gesunder Lebensstil bedeutet glücklich zu sein. Für den einen bedeutet hier und da ein Stück Schokolade Glück, für den anderen ist es ein Feierabendbier und für den dritten ist es ein Eis, was im Tiefkühlfach auf einen wartet, wenn man nach Hause kommt. Also hört auf euch selbst und überhört nicht die Signale eures Körpers. Entwerft euch einen eigenen Ernährungsplan – Zum mindestens grob! Hierzu werde ich euch bei Gelegenheit genauere Infos geben!

Auch euern Sport solltet ihr planen. Denkt darüber nach, was ihr erreichen wollt und wie viel Zeit ihr unter der Woche habt. Setzt euch realistische Ziele und fangt nicht an euch vorzunehmen “Ich gehe 5 mal die Woche joggen”, wenn ihr es eh nur eine Woche höchstens aushaltet. Das wird euch demotivieren, weil ihr denkt ihr habt eure Ziele nicht erreicht. Es ist gut sich ambitionierte Ziele zu stecken, aber ein Baby kommt auch nicht auf die Welt und läuft sofort los… Also bleibt realistisch! Denkt auch darüber nach welche Art von Sport für euch geeignet ist. Macht euch joggen überhaupt Spaß oder denkt ihr nur, dass es gut für euch ist, weil es immer alle sagen und es ja eh jeder macht?! Habt ihr Spaß daran ins Fitnessstudio zu gehen, oder fahrt ihr viel lieber mit dem Mountainbike durch den Wald? Schaut in den Spiegel und denkt an euch. Nicht an das was ihr immer gesagt bekommt. Tipps und Tricks für einen guten Sportplan werdet ihr auch in den kommenden Tagen hier finden! Lasst euch überraschen 🙂

B) Mich herausfordern

Meine zweite Strategie ist, mich herauszufordern. Das mache ich am liebsten mit Challenges oder ambitionierte Ziele, was oft ein und das selbe ist. So habe ich mir zum Beispiel einmal das Ziel gesteckt, dass ich 200 Sit-Ups ohne Probleme machen können wollte. Ich habe dieses Ziel erreicht. Und es war nicht schwer. Es braucht ein bisschen Kondition und Ausdauer! Sucht euch im Internet eine Anleitung zu solchen Challenges. Zum Beispiel eine “30 Day SitUp Challenge“. Druckt euch diese aus und sucht euch eine einheitliche Tageszeit an der ihr euer Tagesziel erfüllen wollt. Hängt euch den Zettel an euern Spiegel und streicht jeden Tag ab. Ihr werdet sehen, wie motiviert ihr seid! Am Besten geht das natürlich wenn man so eine Challenge mit jemandem zusammen macht, denn man motiviert sich gegenseitig und hat wesentlich mehr Spaß und Ansporn als alleine.

C) Belohnen

Seid mal ehrlich… der Belohnungsansatz funktioniert immer irgendwie. Man nimmt sich etwas vor und sagt “Wenn ich das geschafft habe, dann werde ich mir xyz gönnen”. Der Trick dabei: sich nicht selbst auszutricksen! Davon habt ihr nichts! Bleibt bei euren Vorhaben und weicht nicht von diesem Weg ab. Denn ihr macht es nicht für irgendjemanden oder irgendwas, sondern für euch!

Man kann diese Variante natürlich auch ein bisschen umdrehen. So kann man sich auch durch Belohnungen motivieren. Das habe ich letzte Woche getan. Seit langem habe ich über neue Sportsachen nachgedacht, da viele meiner Tops und Sportjacken schon abgetragen sind und ihren Zweck nicht mehr wirklich erfüllen. Also bin ich zu H&M gegangen und habe ausgiebig geshoppt! Ich sage euch, mit dem Gedanken diese neuen Sportsachen bald ausprobieren zu können hatte ich mir so einen wahnsinnigen Motivationsschub gesetzt, dass ich diese Woche bisher schon drei Mal beim Sport war 😀 Für Frauen sind es wahrscheinlich die Sport-Klamotten. Für Männer sind das dann eventuell kleine Apps & Gadgets mit denen sie sich selbst herausfordern können. Aber auch dazu später mehr.

Ich hoffe ich konnte euch einige Anregungen für die Motivation zum Sporteln geben,

in diesem Sinne

auf Bald!

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